Das neue, moderne und schonende Facelift – ausführliches Interview

Interview von der Medienagentur Opus Luce (OL) mit Herrn Dr. Armand Herberger (Dr. H), Ärztlicher Leiter der Musenhof Klinken Deidesheim, zum Thema Facelift.

OL: Welche Bedeutung spielt das Facelift in unserer Zeit?

Dr. H: Das Facelift hat eine immer größer werdende Bedeutung.
Schicksalsschläge, Anspannung und Stress hinterlassen zuerst im Gesicht ihre Spuren.

OL: Wieso gerade im Gesicht?

Dr. H: Das Gesicht ist der Spiegel der Seele.
Das Gesicht wird durch Umwelteinflüsse erheblich strapaziert. Nikotin, Alkohol, Sonne und genetische Veranlagung spielen dabei eine große Rolle.
Stresssituationen wie Freude und Leid, Erfolg und Misserfolg zeichnen das Gesicht nachhaltig und führen oft zu einem müden, vorgealterten Gesichtsausdruck.

OL: Haben denn viele Menschen mit ihrem Gesichtsausdruck große Probleme?

Dr. H: Sehr viele Menschen, sie leiden erheblich darunter. Wenn sie in den Spiegel schauen, wirken sie vorgealtert, müde, oft unfreundlich und mürrisch, haben manchmal sogar einen bösen Gesichtsausdruck und sind doch liebenswerte, frohe und vitale Menschen.

OL: Welche Gesichtspartien sind denn meistens betroffen?

Dr. H: Das Gesicht ist eine Einheit.
Die Probleme fangen an den Augen an.
Im Oberlidbereich entwickeln sich Schlupflider, im Unterlidbereich sog. Tränensäcke und hängende Hautpartien.
Das Sichtfeld ist oft eingeschränkt. Statt strahlender, schöner Augen sieht man manchmal nur noch eine schlitzförmige Öffnung.

OL: Sind denn nur die Augen betroffen im Gesicht?

Dr. H: Nein, natürlich nicht. In den meisten Fällen sind die seitlichen Wangen und Halspartien mit betroffen. Sie hängen nach unten durch, das Gesicht wirkt viereckig und verbraucht, müde und vorgealtert.
Der Hals entwickelt sich zum sog. „Truthahnhals“.
Die abgesackten Halspartien hängen wulstförmig nach unten durch, so dass Männer ihren Hemdkragen oft nicht mehr zuknöpfen können und Frauen sich oft nur noch mit Schal in die Öffentlichkeit wagen.

OL: Welche Möglichkeiten gibt es denn, diesen Zustand zu verbessern, welche Methoden werden heute in der Öffentlichkeit dafür angepriesen, und zu welcher Vorgehensweise raten Sie?

Dr. H: Leider werden hier viele Verfahren mit Superlativen in der Öffentlichkeit kommuniziert, die völlig ungeeignet sind.
Die Patienten, die mit sehr viel Hoffnung einen Arzt aufgesucht haben, sind nach einer solchen Behandlung oft enttäuscht, verbittert und frustriert.
Folgende Behandlungsmethoden werden häufig angepriesen:

Filler: Eine Behandlung mit sog. Füllstoffen (Fillern) ist bei hängenden Hautpartien im Gesicht völlig ungeeignet.
Hierzu gehört die Auffüllung mit verschiedenen Formen von Hyaluronsäureprodukten, Collagenprodukten, Eigenfettunterspritzungen, usw.
Diese Stoffe werden vom menschlichen Körper relativ schnell wieder abgebaut und müssen nach kurzer Zeit wieder nachinjiziert werden.
Spritzt man diese Auffüllstoffe in hängende Gesichts- und Wangenpartien ein, wird die Haut in diesem Bereich noch schwerer und sackt noch mehr nach unten ab.
Es wird also das Gegenteil von dem erreicht, was sich der Patient gewünscht hat.
Die hängenden Gesichtsstrukturen werden durch die Schwere der eingespritzten Materialien verstärkt, das Gesicht wirkt unnatürlich aufgequollen und die eingespritzten Materialien sind innerhalb recht kurzer Zeit wieder verschwunden.

Therma-Lifting: Ähnlich verhält es sich mit dem Therma-Lifting. Bei dieser sog. Thermage handelt es sich weder um eine revolutionäre Methode, noch um eine Behandlungsform, die hängende Gesichtspartien dauerhaft anhebt.
Im Grunde wird bei diesem Verfahren nur Wärme auf das Gesicht appliziert, so dass die Haut einige Tage danach straff erscheint.
Dieser Effekt ist aber nach kurzer Zeit kaum noch nachweisbar.

Laser: Ebenso werden verschiedenen Laserapplikationen für die Gesichtsbehandlung angeboten. Auch hier klafft Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Bei der sog. Full-Face-Laserbehandlung wird eine Gesamtgesichtsbehandlung mit dem CO2-Laser durchgeführt.
Diese Behandlung ist sicherlich in Ausnahmefällen indiziert, wenn z.B. massive Netzfaltenbildung das gesamte Gesicht überzieht.
Mit dieser Behandlung sind aber erhebliche Probleme und Komplikationen für den Patienten verbunden.
Die Patienten dürfen sich monatelang nicht mehr der Sonne aussetzen, es kommt zu allergischen Hautreaktionen, die Haut ist überempfindlich, sehr dünn und porzellanartig.
Es entwickeln sich lange Heilungsprozesse, die für den Patienten quälend und in vielen Fällen sehr komplikationsreich sind.
Auch durch diese Behandlung können herabhängende Hals- und Gesichtspartien nicht angehoben werden.
Wenn Hals- und Wangenpartien hängen, kommt als einzige sinnvolle Behandlungsmöglichkeit nur das Facelift in Frage.

OL: Es gibt verschiedenen Formen von Facelifting. Sie praktizieren in Ihrer Klinik das sog. Softlifting, was unterscheidet diese Form des Facelift von anderen Methoden?

Dr. H: Für diese minimal-invasive Form des Facelift, die wir in den letzten Jahren in unserer Klinik entwickelt haben, haben wir den Begriff Softlifting geprägt. Der Eingriff ist für die Patienten sehr schonend und risikoarm.
Das Ergebnis ist ein natürlicher, erholter, frischer Gesichtsausdruck und kein maskenhaft entstelltes Kunstprodukt.
Der natürliche Gesichtsausdruck bleibt erhalten, Augen, Hals und Wangenpartien können ohne Probleme in einer Sitzung gleichzeitig mit gestrafft werden.

OL: Wie gehen Sie denn bei der operativen Maßnahme vor?

Dr. H: Die Behandlung wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Es sind nur noch kleine Schnitte von etwa 4 – 6 cm Größe erforderlich, die Haare werden geschont, die Haut wird nicht mehr bis zum Mundwinkel wie üblicherweise abskelettiert, sondern nur noch etwa 3 – 4 Querfinger gelockert.
Die Kunst besteht letztendlich darin, mit diesem kleinen operativen Eingriff sowohl Hals als auch Wangenpartien in einer Sitzung zu straffen.

OL: Wie lange dauert denn der Eingriff etwa?

Dr. H: Der Eingriff zur Straffung von Hals und Wangenpartien dauert etwas 1,5 – 2 Stunden. Wenn die Augenlider mit gestrafft werden müssen, dauert der Eingriff etwas 2,5 Stunden.
Der Patient bekommt nach dem Eingriff einen kleinen zirkulären Verband, das Gesicht bleibt frei. Wir empfehlen dem Patienten, nach dem Eingriff eine Nacht bei uns stationär in der Klinik zu bleiben. Am nächsten Tag wird der Verband abgenommen und der Patient kann nach Hause.
Die Fäden an den Augen werden nach etwa 3 Tagen und im Gesicht nach etwa 8 Tagen gezogen.
In den meisten Fällen sieht man nach drei bis vier Tagen vielleicht noch eine leichte Schwellung. Die Patienten sind aber zu dieser Zeit schon wieder gesellschaftsfähig. Jemand, der sie nicht kennt, wird nicht mehr feststellen, dass hier ein Eingriff durchgeführt wurde.

OL: Wie gelingt es Ihnen denn, Hals und Wangenpartien mit diesem minimal- invasiven Eingriff gleichzeitig zu straffen? Woanders werden große Schnitte durchgeführt, der Eingriff dort erfolgt in Vollnarkose. Die Patienten werden oft mehrere Tage stationär aufgenommen und haben über lange Zeit massive Gesichtsschwellungen.

Dr. H: Hier spielt das Können, die Erfahrung von über 18 Jahren Tätigkeit mit mehreren tausend Facelift-Operationen eine große Rolle.

OL: Warum praktizieren andere Kliniken dieses Verfahren nicht?

Dr. H: Die Musenhof Kliniken propagieren schon seit Jahren das schonende Facelift. So haben wir im Laufe der Jahre eine besondere Technik entwickelt und Erfahrungswerte gesammelt, auf die andere eben nicht zurückgreifen können.
Unsere Philosophie: schön, schonend, risikoarm und natürlich hat sich bewährt und wird von den Patienten im In- und Ausland dankend angenommen.

OL: Warum wird in anderen Kliniken die Facelift-Operation noch in Vollnarkose durchgeführt und nicht in örtlicher Betäubung, wie in Ihrer Klinik?

Dr. H: Ein Facelift in Vollnarkose ist aus unserer Sicht heute nicht mehr indiziert. Heute sollte man bei jedem operativen Eingriff minimal-invasiv vorgehen. Ein Eingriff in Vollnarkose erhöht immer das gesundheitliche Risiko.
Insbesondere wenn man sieht, dass sich in anderen Kliniken dieser Eingriff oft über eine Zeitdauer von fünf Stunden erstreckt, ist aus unserer Sicht die Vollnarkose gegenüber dem Patienten nicht zu verantworten. Mit der Zeitdauer des operativen Eingriffs wachsen auch die Risiken.
Ebenso spricht auch das Ergebnis einer Facelift-Operation gegen die Vollnarkose.
In Vollnarkose erschlafft die Muskulatur, so dass bei den Patienten, wenn sie aus der Narkose erwachen, der Muskeltonus wieder anspringt. Es entwickelt sich ein völlig anderer Gesichtsausdruck.
Während der örtlichen Betäubung bleibt der Muskeltonus gleich. Der Gesichtsausdruck verändert sich nicht. Das Ergebnis des operativen Eingriffs ist sehr viel besser zu beurteilen.

OL: In Ihrer Klinik arbeiten mehrere Ärzte. Haben sich diese Ärzte auf gewisse Gebiete spezialisiert?

Dr. H: Selbstverständlich. Aus unserer Sicht ist es heute unerlässlich, wenn man professionell und im Interesse der Patienten optimal arbeiten will, sich in dem jeweiligen Fachgebiet zu spezialisieren.
Die Entwicklung auf dem Gebiet der ästhetisch-plastischen Chirurgie ist heutzutage so weit fortgeschritten, dass ein einzelner Arzt unmöglich die Operationsmethoden aus den einzelnen Fachgebieten professionell beherrschen kann.
Ein einzelner Arzt ist nicht in der Lage, Faceliftoperationen, Fettabsaugungen, Brustvergrößerungen und –verkleinerungen, Nasenkorrekturen, Straffungen usw. auf hohem Standard durchzuführen.
Optimale Sicherheit und ästhetisch hervorragende Ergebnisse sind nur gewährleistet, wenn sich Ärzte auf dem jeweiligen Gebiet spezialisiert haben. Dies führt zu entsprechender Professionalität, Routine und entspricht auch unserem Verantwortungsgefühl gegenüber dem Patienten.

OL: Was ist der Unterschied zum sog. Minilift?

Dr. H: Das sog. Minilift beruht auf einer reinen Hautstraffung. Es führt zu unnatürlichen Ergebnissen, ist oft nur von kurzer Haltbarkeit.
Bei dem in unserer Klinik durchgeführten Softlifting wird zuerst das unter der Haut gelegene Gewebe, das aus Muskeln, Bindegewebe und Fett besteht, gestrafft.
Dann wird über dem gestrafften Unterhautgewebe die darüberliegende Haut sehr vorsichtig angepasst, so dass sich ein sehr natürliches Erscheinungsbild entwickelt. Und dies alles nur mit einem kleinen Schnitt und in örtlicher Betäubung.

OL: Wie ist die Vorgehensweise nach der Operation und wann sind die Patienten wieder gesellschaftsfähig?

Dr. H: Wie gesagt, der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung, die Eingriffsdauer beträgt etwa 2 – 2,5 Stunden, wenn gleichzeitig eine Straffung von Hals, Wangenpartien und Ober- und Unterlider vorgesehen ist.
Die Patienten bekommen danach einen kleinen Verband. Wir empfehlen eine Nacht stationär in unserer Klinik zu verbleiben. Am nächsten Tag wird dieser Verband abgenommen, die Patienten können nach Hause. Die Fäden an den Augen werden nach drei Tagen gezogen.
Die Spezialnaht, die wir im Rahmen des Faceliftings zur Anwendung bringen, sollte nach etwa 8 Tagen gezogen werden. Allerdings sieht man diesen Faden nicht, weil er in der Haut, also intrakutan verläuft.
Zur Frage der Gesellschaftsfähigkeit kann man sagen, dass die meisten Patienten nach 3 – 4 Tagen wieder gesellschaftsfähig sind. Wenn noch eine leichte Schwellung besteht, ist sie aber in den meisten Fällen so gering, dass jemand, der den Patienten nicht kennt, nicht erkennen wird, dass bei ihm eine operative Maß- nahme durchgeführt wurde.

OL: Wie sind die Risiken bei dem bei Ihnen durchgeführten Softlifting einzuschätzen?

Dr. H: Selbstverständlich gibt es im Leben nichts ohne Risiken.
Seit 18 Jahren führen wir jedes Jahr mehrere hundert Facelift-Operationen durch. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben wir kein einziges Mal eine wirklich ernsthafte Komplikation bei diesen Facelift-Operationen erlebt.
Das tägliche Leben bietet sicherlich größere Risiken als eine solche Facelift-Operation. Wenn Sie sich z.B. in das Auto setzen, leben Sie mit Sicherheit gefährlicher, als wenn Sie sich einer solchen Maßnahme unterziehen.

OL: Wie lange hält ein solches Facelift?

Dr. H: In der Regel 8 – 10 Jahre. Dies kann man aber sicherlich nicht auf das Jahr genau definieren, da es von sehr vielen Umständen abhängig ist. Es hängt einmal von äußeren Einflüssen wie Sonnenexposition, Nikotin, Alkohol, hormonellen Umstellungen, Alterungsprozessen usw. ab.

OL: Kann man ein solches Facelift wiederholen?

Dr. H: Wir haben sehr viele Patienten, die regelmäßig nach 8 – 10 Jahren zu uns kommen, sehr zufrieden sind und ein solches Facelift ohne Probleme wiederholen können.

OL: Warum haben Sie z.B. viele Patienten aus Amerika, die zu Ihnen kommen und sich nicht in Amerika operieren lassen?

Dr. H: Die Patienten, die zu uns kommen, wissen, dass sie gut und schmerzlos behandelt werden.
Der Trend geht zu natürlich-schönen Gesichtern und nicht zu starren, maskenhaften Gesichtsausdrücken, wie man sie leider in Amerika oft noch sieht.
Die Patienten kennen unsere Philosophie, brauchen keine Ängste zu haben, wer- den professionell betreut und sind nach wenigen Tagen wieder einsatzfähig.

OL: Zum Schluss, Herr Dr. Herberger: Wie sind die Kosten für diese Facelift- Maßnahme?

Dr. H: Man sollte nicht immer nach den Kosten für einen Eingriff fragen, da im täglichen Leben sehr viel Geld für wesentlich unwichtigere Dinge wie Autos, Klei-der, Schmuck ausgegeben wird.
Das Wesentliche im menschlichen Leben ist Ihr Körper, das ist Ihre Zufriedenheit, die Lebensqualität, sich in seiner Haut wohlzufühlen. Das ist das Wichtigste überhaupt.
Die Kosten werden in einem ausführlichen Patienten-Arzt-Gespräch ermittelt, da wir immer nur einen Gesamtpreis anbieten, der sich oft aus Augenlidkorrekturen, Hals und Gesichtsstraffung zusammensetzt.
In sehr vielen anderen Kliniken werden diese Kosten einzeln dargestellt und einzeln berechnet, so dass zum Schluss ein sehr viel höherer Betrag auf den Patienten zukommt, als aufgrund der werblichen Darstellung zu erwarten wäre.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Dr. Herberger!

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