Das Facelift / Softlifting im Detail
Der Vorteil des Softliftings liegt aber nicht nur im Ergebnis, auch die schonende Methode sorgt dafür:
Die Behandlung wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Eine Vollnarkose ist nicht erforderlich. Es werden nur kleine Schnitte von 4 -6 cm gesetzt, dann wird die Haut 3 -4 Querfinger weit gelockert. Dank dieser schonenden Methode ersparen wir unseren Patienten ein Abskelettieren der Haut bis zu den Mundwinkeln und schonen den Haaransatz, Haare, Nerven und Gefäße.
Bei dem in unserem Hause durchgeführten Softlifting wird zuerst das unter der Haut gelegene Gewebe aus Muskeln, Bindegewebe und Fett gestrafft, das sog. SMAS (superfizielles, muskuläres, aponeurotisches System). Dann wird die darüber liegende Haut vorsichtig und mit viel ästhetischem Feingefühl angepasst.
Bei diesem Eingriff können gleichzeitig die Hals-, Wangenpartien, Augenober- und -unterlider gestrafft werden. Der Eingriff erfolgt in lokaler Betäubung und dauert in der Regel 2 bis 2,5 Stunden.
Der Patient bekommt nach dem Eingriff einen zirkulären Verband – das Gesicht bleibt frei. Wir empfehlen unseren Patienten einen stationären Aufenthalt von einer Nacht in einem unserer schönen, exklusiven Zimmer.
Bereits am nächsten Tag wird der Verband abgenommen und der Patient kann nach Hause.
Nach 3 Tagen werden die Fäden an den Augen gezogen. Die restlichen Fäden im Gesicht sollten nach etwa 8 Tagen gezogen werden. Diese Fäden sind allerdings nicht sichtbar, weil sie in der Haut (intrakutan) verlaufen. Nach 3-4 Tagen sind die Schwellungen soweit abgeklungen, dass der Patient in der Regel wieder gesellschaftsfähig ist.

- Facelift
Die Narkose beim Softlifting
Die Musenhof Kliniken haben sich, wenn es um das Thema Facelift geht – wie auch bei allen anderen Maßnahmen, die in unseren Kliniken durchgeführt werden – die Prämisse schön, schonend, risikoarm und natürlich oberste Priorität.
Das legen wir auch zugrunde, wenn es um das Thema Narkose geht.
Ein Facelift darf aus unserer Sicht heutzutage nicht mehr in Vollnarkose durchgeführt werden. Für die Musenhof Kliniken haben die Gesundheit und das Wohlbefinden der Patienten absoluten Vorrang. Ein Facelift in Vollnarkose sollte heute niemandem mehr zugemutet werden.
Eine Vollnarkose erhöht immer das gesundheitliche Risiko. Es kann keinem Patienten mehr zugemutet werden, 5 Stunden in Vollnarkose auf dem OP-Tisch zu liegen.
Ein weiterer Nachteil des Facelifts in Vollnarkose besteht darin, dass die Muskulatur des Gesichts in Vollnarkose erschlafft. Wenn der Patient aus der Vollnarkose erwacht, springt der Muskeltonus wieder an und es entwickelt sich ein vollkommen anderer Gesichtsausdruck.
Unter örtlicher Betäubung bleibt der Muskeltonus erhalten. Die operative Vorgehensweise kann so viel besser beurteilt werden.