SEP - Hol dir die Myokin-Dusche für deinen Körper!
Dass übergewichtige Menschen überzufällig oft Symptome zeigen wie Diabetes, Depression, Demenz und bestimmte Tumorarten, wurde unlängst in einem Beitrag des Magazins hitec des Senders SWR dargestellt.
Dass Übergewicht mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergeht, ist mittlerweile wohl den meisten bekannt, nicht jedoch unbedingt letztere Aspekte.
Wie kann nun aber Übergewicht per se überhaupt dazu führen?
Warum denn Menschen heutzutage immer mehr dazu neigen, Übergewicht auszubilden, wurde in unserem Beitrag „Warum wir dick sind“ erläutert. Letztlich ist es ein individuelles Gleichgewicht zwischen Kalorienzufuhr und Kalorienverbrauch, welches entscheidet, welches Gewicht sich bei einem „einpendelt“. Häufige Gründe sind also letztlich zuviel energiereiche Lebensmittel und zuwenig Bewegung. Man gilt folglich als Über-„Gewichtiger“ mitunter als ungezügelt und faul – der Übergewichtige an sich lebt also ungesund und der Grund in den oben dargelegten Nebenerscheinungen ist v.a. im ungesunden Lebensstil und schon vorausgehend erhöhtem individuellen Stress zu finden.
Diese Schlussfolgerung greift aber wesentlich zu kurz.
So geht mit der verminderten Bewegung zwar ein Defizit an „gesunder Lebensform“ einher, wie sie einmal für die Spezies Mensch eigentlich gedacht war. Das Ansammeln von Zusatzpfunden ist also heutzutage recht einfach.
Das erklärt aber nicht, warum der übergewichtige Aktive gesünder lebt als der normalgewichtige Couch-Potatoe.
Dazu muss man also die Sichtweise präzisieren:
So ist in den letzten Jahren zunehmend bekannt geworden, dass das überschüssige Fettgewebe per se das Problemkind ist. So verliert auch der BMI, der bislang im medizinischen Alltag als einfaches Mittel dazu dienen soll, ein individuelles Risiko durch Übergewicht bzw. ein Übermass an Fett zu klassifizieren, an Bedeutung. Werte, die besser den Körperfettanteil abbilden, rücken zunehmend in den Vordergrund wie die Waist-to-Hip- oder Waist-to-Height- Ratio. Genauer passiert die Bestimmung mithilfe von Messmethoden wie der BIA. Viel bestimmender ist also letztlich die Körperzusammensetzung:
So hat ein Mensch mit hohem Fettanteil bei gleichem Gewicht ein deutlich höheres Risiko als ein Mann mit geringerem Fett- und höherem Muskelanteil.
Der biologische Grund hierfür sind die Stoffwechselprodukte des Fettgewebes, die sog. Adipokine, welche hormonähnliche Wirkungen im Körper entfalten. Ergebnisse medizinischer Forschung auf diesem Bereich beleuchten so das Fettgewebe in neuem Licht: Fettgewebe wird daher heutzutage oftmals als „grösste Drüse des Körpers“ bezeichnet. Die Adipokine werden somit als die Hauptverdächtigen angesehen, wenn es darum geht, weshalb Übergewichtige die oben erwähnten erhöhten Risiken haben.
Um gesund abzunehmen, sollte man dies so tun, dass optimalerweise übermässiges Fettgewebe abgebaut wird, und so die Adipokin-Last zu verringern. Dies geschieht beim SEP-Konzept.
Zum anderen können Gegenspieler der Adipokine etabliert werden – die Myokine!
Von diese Wirk- und Botenstoffen der Muskulatur - etwa 400 sind bislang bekannt – sind allerdings erst etwa 12 in ihrer Funktion bekannt. Sie werden v.a. bei Aktivierung ausgeschüttet und natürlich v.a. dann, wenn genügend Muskulatur bzw. Magermasse vorhanden ist.
Diese recht neue Erkenntnisse sind u.a. den Forschungen des Reichshospitals Kopenhagen in Dänemark zuzuschreiben.
Frau Dr. Bente Pedersen betreibt hier Forschungen, die diesem Aspekt Rechnung tragen und zeigen, dass Bewegungsmangel zu einer Zunahme von Fettgewebe und damit zu einer Betonung der „schlechten“ Stoffwechselprodukte führt.
In Deutschland forscht an der Universität Bonn Herr Henning Böcker die positiven Wirkungen von Ausdauersport auf die Gedächtnisleistung.
In den USA zeigt Dr. Kenneth Walshs, dass bei übergewichtigen Mäusen nach Anregung von Muskelwachstum „schlechte“ Stoffwechselwege alleine durch das Muskelwachstum kompensiert werden.
Es wird im Gesamten gefolgert, dass Stoffwechselprodukte der Muskulatur, die Myokine, all diese zusätzlich vorteilhaften Wirkungen bedingen.
Soll das dann der Beginn der Seligsprechung von Dopingpillen sein, also Muskelwachstum um jeden Preis?
Sicher nicht!
Aber Fazit ist, dass Bewegung (noch) durch nichts zu ersetzen ist. Optimal ist eine Kombination aus Ausdauer- und Kraftsportarten mit einer hochwertigen Ernährung.
Da intensive Sportprogramme für viele Menschen aber aus verschiedenen Gründen nicht durchführbar sind, sollte es ein Mindestziel sein, mehr Bewegung im Alltag zu integrieren, um so diesem Aspekt Rechnung zu tragen. Denn unsere Körper sind eigentlich von Natur aus immer noch darauf ausgelegt, Ernährung zu erjagen oder ersammeln, eben Ernährung durch Bewegung.
Auch im SEP Konzept spielt Bewegung eine wesentliche Rolle. In diesem Konzept wird über die patentierte SEP Aminosäurenkonstellation die Muskulatur bzw. Magermasse optimal gestützt, um so die Massnahmen zur allgemeinen Aktivierung hoch effizient auszunutzen.
SEP gestaltet so die „Myokin-Dusche“ für den Körper noch effektiver und schafft so einen Ausgleich zu den Adipokinen.
Mit SEP kann man also nicht nur ideal abnehmen, sondern stellt die Weichen des Stoffwechsels optimal zugunsten der Myokine und zu Ungunsten der Adipokine.
SEP wird so zum täglichen Halleluja der Körperorgane und ist Wegbereiter einer neuen Ära der Stoffwechseloptimierung, die Sie vor Krankheiten schützt.
Profitieren Sie also auch vom SEP Konzept und machen Sie Ihrem Körper eine Freude mit SEP.
Kommentare
Kategorien
Musenhof Kliniken Videos
Alle aktuellen Videos finden sie auch im Musenhof YouTube Kanal.
Wenn Sie unseren Kanal abonnieren, werden Sie automatisch bei neuen Filmen benachrichtigt.
Natürlich finden Sie viele Filmbeiträge auch hier auf unserer Webseite.
Newsletter
Abonnieren Sie unseren Newsletter.
