Ernährung im Profisport
Mitteilung aus der Musenhof-Abteilung Diät und Ernährung.
Im Sportfieber sind wir derzeit alle, ob nun Fußball-WM oder Tour de France.
Aber wie ernähren sich z.B. die Profis der Tour de France? Gibt es auch „legales Doping“?
Sofort sagen kann man, dass Profis sich sicherlich nicht von Junk Food ernähren. Erfolgreiche Profis ernähren sich sehr gezielt und achten auf eine abwechslungsreiche Kost, die ohne Vitaminsupplemente o.ä. auskommen sollte.
Auch bei der Kost in der Trainingsphase ist es zu einem Paradigmenwechsel - hin zum Einsatz von hochwertigen Proteinen gekommen. Eiweiß lastet bisweilen noch der muffige Geschmack von „Muckibudensaft“ an.
Derjenige aber, der sich hochwertiges Eiweiß zuführt, kann nicht nur wirkungsvoll überflüssiges Fett loswerden, sondern auch effektiv Bänder, Sehnen und Muskeln beim Aufbau unterstützen.
Hochwertiges Eiweiß, essentielle und v.a. auch verzweigtkettige Aminosäuren und die Zufuhr nicht belastender Mahlzeiten sind nicht nur in der Wettkampfphase essentiell.
Das heißt: nur wer sich zwischen den Wettkämpfen auch richtig ernährt, hat eine Chance auf den Sieg.
Und dies ist nicht nur bei Radfahrern der Fall - so brauchen Fußballer oder Tennisspieler stabile Bänder und Sehnen, Leichtathleten eine 100%ige Konzentration, Marathonläufer eine exzellente Ausdauerleistung, Kampfsportler einen festen Körper mit effektiver Muskelmasse. Der Hobbysportler will trotz seiner bisweilen nur begrenzten Zeitkapazität für das Training maximale Leistung bei minimaler Verletzungsgefahr erreichen.
So soll eine hochwertige Ernährung für Sportler die Bausteine liefern, dass sich starkes Bindegewebe und Muskelgewebe schnell aufbauen kann, die Konzentrationsfähigkeit und die Ausdauerleistung unterstützt wird.
Auch das Timing der Nahrungszufuhr erfolgt oft sehr gezielt vor und nach dem Training mit ausgewählten Energieträgern. So kombinieren die Profis nach dem Training „schnelle“ Kohlenhydrate mit Proteinen, so dass das durch die Kohlenhydrate aktivierte Insulin als anaboles Hormon die Aminosäuren bei der gezielten Einschleusung in den Muskel und auch bei der Regeneration und Reparatur von Bändern, Sehen und Muskeln hilft, ohne dass dafür Reserven aufgebraucht werden müssen, die das Gesamtsystem wiederum schwächen würden.
Eine Versorgung mit hochwertigem Eiweiß gehört daher auch gerade bei diesen Sportlern zum guten Ton und befindet sich im Gepäck der Radmannschaften als „legales Doping“.
Hochwertiges Eiweiß sollte dabei v.a. die für die Muskulatur- und Bindegewebsaufbau wichtigen Aminosäuren enthalten. Essentielle Aminosäuren, und von diesen im Besonderen auch die verzweigtkettigen Aminosäuren spielen dabei die wohl entscheidende Rolle. Der Körper kann diese nicht selbst produzieren und wenn sie nicht zugeführt werden können, können sie nur aus dem Abbau von tragenden Strukturen gewonnen werden. Aber genau diese Strukturen gilt es zu erhalten und aufzubauen. Um einen solchen Abbau zu vermeiden, achten die Profis mittlerweile auf die Zufuhr von höchstwertigem Eiweiß und dies nicht nur in den intensiven Trainings- oder Wettkampfphasen, sondern ständig.
Aminosäuren übernehmen also auch eine zentrale Rolle beim Schutz vor Verletzungen und bei deren Kurierung. Sie erhalten die Muskulatur, Bänder und Sehnen und bewahren somit auch einen Energiestoffwechsel, der einer schnellen Gewichtszunahme entgegenwirkt. Proteine helfen dabei, Infekte zu vermeiden und unterstützen Immunprozesse. Während eines Infektes wird dabei der Eiweissbedarf auf das bis zu Anderthalbfache geschätzt.
Vielfach werden hier Supplemente angeboten wie Kreatin und Glutamin, Arginin und BCAAs. Vergessen darf man in diesem Zusammenhang eines nicht:
Der Körper kann in der Regel alle benötigten Stoffe selbst herstellen, nur wenige Hilfsstoffe wie Vitamine oder essentielle Fettsäuren und Aminosäuren müssen zugeführt werden, da der Körper diese nicht selbst herstellen kann. Führt man einzelne dieser Supplemente in hohen Mengen zu sich, können nachteilige Effekte entstehen (s. Beitrag Antioxidantien).
Eine ideale Zufuhr über die tägliche Ernährung ist zum Teil schwierig zu erreichen. Ein aus unserer Sicht günstiges Konzept ist aus oben genannten Gründen, ein Protein mit hohem Anteil an verzweigtkettigen und essentiellen Aminosäuren zuzuführen, wobei ein austariertes Verhältnis dieser untereinander bestehen sollte, um einem idealen Muster nahezukommen. Nur durch dieses austarierte Verhältnis, ist eine optimale Versorgung des Körpers mit Proteinen möglich.
Das SEP Proteinkonzentrat hat mit seiner zum Patent angemeldeten Aminosäurenstruktur diesbezüglich ein neues Niveau definiert, so dass es aufgrund seines besonderen Anteils an essentiellen und v.a. auch verzweigtkettigen Aminosäuren gerade auch bei Profisportlern höchst effektiv zum Einsatz kommt.
SEP ist also nicht nur geeignet für Menschen, die abnehmen wollen und dabei v.a. Fett verlieren und Muskelmasse erhalten wollen, sondern auch für die Stützung und den Aufbau von Muskulatur und eine ausgewogene Ernährung.
Hier haben die Musenhof Kliniken in den letzten Jahren zusammen mit Ernährungswissenschaftlern und Universitäten das „SEP-Konzept“ entwickelt. Dieses bündelt Erkenntnisse der Ernährungsphysiologie, der Sportwissenschaft und Erkenntnisse der metabolischen Dynamiken und unterstützt den Einzelnen dabei, seinen Körper auf Höchstleistung auszurichten.
Nähere Infos zu SEP, unserem Proteinkonzentrat, finden Sie bei unserer Abteilung Diät und Ernährung.
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