Körperfettmessung - Analyse der Körperzusammensetzung - Körperfettbestimmung

Eine Analyse der Körperzusammensetzung ist Grundlage von Ernährungsberatung, Sportprogrammen und kann Verläufe sehr effektiv dokumentieren und dabei gesundheitliche Aspekte integrativ darstellen. Das Körpergewicht oder auch der BMI (BodyMassIndex) alleine stellen keine gute Messgrösse für Fitness und Gesundheit dar.

Wesentlich zur Einschätzung sind die Werte: Fettfreie Masse oder Magermasse, Fettmasse und Körperwasser. Im weiteren sollte die Verteilung der Fettmasse Berücksichtigung finden, um dessen Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem abzuschätzen.

Nicht das Gewicht ist entscheidend

So kann ein Sportler recht schwer sein für seine Größe aufgrund seines hohen Anteils an „schwerer“ Muskelmasse, er hätte dementsprechend einen zu hohen ungünstigen BMI und würde generell als zu dick eingestuft werden. 

Ein dicker untrainierter Mensch kann verhältnismässig leicht sein, da Fettgewebe nicht viel wiegt. Dieser würde trotz eines hohen Anteils von Fett am Gesamtkörpergewicht ggf. als normalgewichtig eingeordnet werden.

So kann ein Anstieg des Körpergewichts z.B. im Rahmen eines Bewegungsprogrammes also von gesundheitlicher Seite her eher unbedeutend sein oder im Gegenteil sogar eine Verbesserung darstellen, hingegen eine Gewichtsabnahme im Rahmen einer Diät ohne Reduktion des Fettgewebes ungünstig sein. 

Die Muskulatur formt Körper und Figur und bestimmt die Leistungsfähigkeit

Alle Körpergewebe mit Ausnahme des Körperfetts, also Knochen, Organe, Muskeln, Bindegewebe, usw. stellen die fettfreie Masse oder Magermasse dar. Sie wird oft als Mass für die Muskulatur herangezogen und das Ziel einer im Prinzip jeden Therapie muss es sein, diese zu erhalten oder aufzubauen, um eine Körpersilhouette mit Spannkraft zu belegen, eine gute Haut- und Haarstruktur zu ermöglichen, leistungsfähig zu sein und Widerstandskräfte gegen Stress und Krankheiten zu erlangen.

Mit einem hohen Anteil an fettfreier Masse oder sogenannter Magermasse besitzt die Person einen hohen Anteil an stoffwechselaktivem Gewebe. Dieses Gewebe bestimmt die Leistungsfähigkeit des Körpers und stellt das Gewebe dar, das die meiste Energie verbrennt und damit für den Hauptanteil am sogenannten Grundumsatz verantwortlich ist, also den Energiebetrag, den jeder Körper am Tag von vornherein verbrennt auch ohne jegliche Aktivität. 

Körperfett dient als Vitamin- und Energiespeicher und als mechanischer Schutz für innere Organe

Körperfett hat also durchaus wichtige Funktionen, ist jedoch in vielen Fällen im Übermaß vorhanden. Nicht selten wird im Rahmen von Crash-Diäten wie FDH o.ä. z.B.  festgestellt, dass die Person zwar ordentlich Gewicht verliert, dieses aber v.a. auf Kosten der wichtigen Magermasse geht bei weitgehend unangetastetem Fettdepot. Dies kann dann zu Effekten führen wie dem berühmt berüchtigten Jojo-Effekt. 

2009 wurde in einer hochwertigen Studie von Sacks et al. Gezeigt, dass man mit allen Formen einer Diät Gewicht verlieren kann. Entscheidend ist die Höhe der Gesamtkalorien, Bewegung und geeignete Maßnahmen, um eine Therapietreue zu ermöglichen.

Hochwertige Abnahmeprogramme wie mithilfe von SEP haben in Studien belegen können, Gewichtsabnahmen bis zu 90 Prozent auf Fettverlust zurückführen zu können, belegt durch wissenschaftlich etablierte Methoden zur Analyse der Körperzusammensetzung. 

SEP ermöglicht aufgrund seiner einfachen Anwendbarkeit und patentierten Zusammensetzung eine hervorragende Therapietreue und unterstützt optimal Maßnahmen zur Aktivierung des Stoffwechsels gerade auch im Rahmen von Bewegung oder Sport.

Das Körperwasser und dessen Verteilung auf die verschiedenen Körperstrukturen wird vom Körper streng reguliert. 

Gerade auch bei sportlicher Betätigung, bei Diäten, bei herz- oder nierenkranken Menschen sollte dieser möglichst ausgeglichen sein. Bei katabolen Vorgängen mit Reduktion der Magermasse kann es zu kompensatorischen Wassereinlagerungen außerhalb der Zellen kommen. Wir gewinnen mit unseren Messungen wichtige Anhaltspunkte zu diesem leistungslimitierenden Faktor.